Kescher

Produktvorstellung:


Wohl kaum ein Produkt wird so sehr mit der Aquaristik in Bezug gebracht , wie der Kescher, als das Netz, in dem Sie Ihre Fische fangen, um sie beispielsweise in ein Quarantäne-Becken zu überführen oder sie nach dem Kauf in Ihr Erstes-Aquarium einzusetzen. An dieser Stelle, möchte ich Ihnen den Dennerle Kescher vorstellen…

…dessen Besonderheit darin liegt, dass er  über einen ausfahrbaren Teleskopstil verfügt und somit auch für die hinteren Bereiche größerer Becken gut einsetzbar ist.

Darüber hinaus ist sein Netz sehr feinmaschig, da er ursprünglich für zartgliedrige Garnelen konzipiert wurde, was gerade Fischen mit empfindlichen Barteln (z.B. Panzerwelsen (lat. Corydoras) oder den beliebten Antennenwelsen (im Volksmund liebevoll* „Scheibenputzer“ genannt) zu Gute kommt, die sich in anderen Netzen gerne verhaken und so mit einer Verletzung ins neue Becken kommen.

Es existieren verschiedene Varianten, die sich vor allem in durch die Größe des Netzes (klein<–> groß), die Form (rund <–> eckig) und die Farbe (weiß <–> schwarz) unterscheiden.

Einschätzung:


Nun sollte man eigentlich annehmen, dass die Auswahl Geschmackssache sei. Ich plädiere jedoch für die oben dargestellte Variante:

  1.  großes Netz, da wir hauptsächlich Fische mit ihm fangen wollen.
  2. eckig, da das Aufsetzen eines runden Netzes auf einen flachen Eimerboden schwierig ist.**
  3. weiß, da Fische erstaunlicherweise auf schwarze Netze mit größerem Fluchtinstinkt reagieren als auf weiße.

Hinweis:


Lasst euch von der mäßigen Amazon-Bewertung nicht abschrecken, die Kritik richtet sich hier gegen die Darstellung auf dem Produktfoto, nicht gegen den Kescher, der allgemein gelobt wird.

 

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* und irrtümlich

** Wer einmal versucht hat, einen sich festsaugenden Hexenwels (Hemiloricaria) mit einem runden Kescher aus einem Eimer zu bekommen, wird wissen, von was ich spreche.

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